Napoléon auf Elba

Heute vor 194 Jahren, also am 5. Mai 1821, ist Napoléon Bonaparte auf St. Helena im Südpazifik gestorben.

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Napoléon wurde am 15. August 1769 auf Korsika geboren und stieg während der Französischen Revolution zum General auf. Durch seine Feldzüge wurde er populär und wurde schließlich Kaiser der Franzosen. Nachdem er 1814 bedingungslos abdanken musste wurde ihm die Insel Elba als Wohnsitz zugewiesen. Seine Stadtresidenz “Villa dei Mulini” sowie sein Landsitz, die Villa San Martino können in Portoferraio besichtigt werden.

Doch bereits nach etwas weniger als einem Jahr verließ Napoléon die schöne Insel Elba wieder und kehrte nach Frankreich zurück.

Auch auf Elba hatte Napoleon über ein großes Siponagenetz verfügt und und hatte gewusst, wie es um die Zufriedenheit in Frankreich mit dem nach ihm eingesetzten Bourbonenkönig Ludwig XVII bestellt war und diese Chance nutzte er.

Am 1. März landete er mit ca. 1100 Soldaten in Fankreich und marschierte ohne Widerstände, teilweise unter dem Jubel der Bevölkerung nach Paris. Als er Paris erreicht, war seine Armee auf 30 000 Soldaten angewachsen! Nachdem Ludwig XVIII bereits geflohen war, übernahm Napoleon ohne Blutvergießen wieder seinen Platz.

Seine neue Herrschaft sollte jedoch nur 100 Tage dauern. Die Alliierten – England, Österreich, Russland und Preußen – sahen eine große Gefahr in seiner Rückkehr und begannen noch im März eine Armee von 150 000 Mann für den Kampf gegen Napoleon aufzustellen: In der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815 musste Napoleon trotz seiner erfahrenen 125.000 Mann-Armee seine letzte Niederlage einstecken.

Am 22. Juni musste er erneut abdanken und und wurde nach Sankt Helena verbannt, wo er bis zu seinem Tod lebte.